Städte der Zukunft: Straßenzüge in London und Berlin neu gedacht

Städte der Zukunft: Straßenzüge in London und Berlin neu gedacht © Jan Kamensky

Wie könnten lebenswerte Städte aussehen? Dieser Frage geht Shimano Europe zusammen mit dem visuellen Utopisten Jan Kamensky nach.

Im Rahmen des Future Cities Projekts gestaltete Kamensky die Karl-Marx-Allee in Berlin und den Marble Arch in London mithilfe von CGI-Videos neu: Bestehende Straßenelemente werden durch Fuß- und Radwege sowie Plätze zum Erholen und Verweilen ersetzt. Präsentiert wird das Future Cities Projekt erstmals vom 13. bis 17. Juli 2022 auf der EUROBIKE Messe in Frankfurt am Main.

Das Radfahren in der Stadt und in der Freizeit ist seit Jahrzehnten Teil des modernen Stadtlebens auf der ganzen Welt, doch erst in jüngster Zeit bekommt es aufgrund seines Veränderungspotenzials, mehr Aufmerksamkeit. Indem es Menschen ermöglicht, sich effizienter fortzubewegen, leistet das Fahrrad einen offensichtlichen Beitrag zum Umweltschutz, zur Förderung von Gesundheit und zum allgemeinen Wohlbefinden der Menschen.

Es bedarf einer klaren Vision wie Shimanos Future Cities, damit Menschen erkennen, welche Auswirkungen eine breite Akzeptanz des Radfahrens in Städten haben könnte. Shimano hat damit begonnen, durch innovative computergenerierte Animationen eine neue Vorstellung davon zu entwickeln, wie unsere Städte aussehen könnten: Städte mit sauberer Luft, weniger Verkehr und Lärm, die schöner, einladender und letztlich fit für die Zukunft sind. Zum Start des Projekts hat Shimano zwei prominente Orte in Berlin und London ausgewählt: Die Karl-Marx-Allee in Berlin und den Marble Arch in London.

Zeit zu handeln
Jüngste Untersuchungen der Boston Consulting Group haben ergeben, dass 13 Prozent der Europäer bereit sind, ganz auf das Auto zu verzichten, wobei ein nachhaltiger Lebensstil einer der wichtigsten Beweggründe für diese Entscheidung ist. Untersuchungen des Europäischen Radfahrerverbands ergaben außerdem, dass, aufgrund der Covid-19 Pandemie, in Berlin die Zahl der Radfahrer um 59 Prozent und in London um 119 Prozent gestiegen ist. Um auf diesen Zuwächsen aufzubauen und es den Menschen zu ermöglichen, ihre Autonutzung einzuschränken oder aufzugeben, müssen die Städte sichere und praktikable alternative Transportmöglichkeiten anbieten.
Eine sichere und durchgängige Infrastruktur, wie sie in den Zukunftsvisionen für beide Standorte zu finden ist, erhöht nachweislich den Anteil des Radverkehrs – dadurch fühlen sich Menschen sicherer und trauen sich mehr zu, mit dem Rad zu fahren. Leider haben sich viele Städter jedoch daran gewöhnt, dass ihr Wohnraum von Autos und Parkplätzen dominiert wird. Shimano hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gesundheit und Glück durch die Freude an der Natur - und natürlich am Fahrrad - zu fördern. Mit dem Projekt will Shimano vermitteln, wie anders Städte aussehen könnten. Shimano möchte mit Experten für urbane Mobilität, Bewohnern, Politikern, Städteplanern und anderen interessierten Parteien ins Gespräch kommen. Das Projekt soll Menschen dazu anregen, ehrgeiziger zu sein und zu überdenken, was möglich ist, wenn es darum geht, Städte zu verändern und sie auf die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.

Informationen

Meldung vom: 14.07.2022
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Autor

Maren Hermann

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